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@ueckueck.dresden.network.ap.brid.gyIn diesen Sätzen steckt noch eine weitere Grausamkeit. Nämlich die, auch die Opfer des NS-Regimes zu Werkzeugen der Täter zu machen. Auch das ist Gewalt. Auch das trägt bei vielen Überlebenden zum Schweigen bei. Denn wie soll man das erklären? Welche Worte gibt es dafür? 4/5
Show PostAuch in diesen Worten von Hape Kerkeling liegt eine - wie ich finde - eindrückliche Warnung: "Wer die Erinnerung der Opfer als Belastung empfindet vergisst, dass diese Erinnerung das Einzige ist, was uns vor einer Zukunft als Täter schützt. 5/6
Show PostImmer lauter und dreister werden die Stimmen, die nach einem Ende der Erinnerungskultur rufen. Ein Schlussstrich unter die Erinnerung wäre der Schlussstrich unter unsere Demokratie." Dazu gehört aber auch: Es darf keine politische Instrumentalisierung dieser Erinnerung geben. 6/7
Show PostKritik und Widerspruch wertzuschätzen und nicht politisch zu reglementieren, indem eine Pseudoneutralität gefordert und zur Drohkulisse aufgebaut wird. Das ist einer der Gründe, warum Wolfram Weimer ausgebuht wurde. Weil er für genau das nicht steht. Erinnern ist politisch. Immer. 8/9
Show PostDie Frage ist nur, für welche Politik diese Erinnerung steht. Vor dem Hintergrund der tödlichen NS-Ideologie und der diversen Opfergruppen, kann es nur darum gehen, jedweder Diskriminierung entgegenzutreten. Und zu fragen: Wie ist ein vielfältiges Zusammenleben in Freiheit für alle möglich? 9/9
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